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Kapitel 7: Die Rolle der Frau in Armenien

Hier wiederfuhr nun der Wohlseligen von allen meinen Freunden und Angehörigen, alle nur ersinn- liche Ehre; indem sie schon durch ihre Schriften so bekannt daselbst geworden war, als sie immermehr in Sachsen seyn konnte. Im Anfange des Monaths August kehrten wir in Begleitung des sel. Von hier endlich giengen wir zu Wasser über das frische Haf nach Danzig, um nach genommenen Abschiede von ihren Angehörigen, wieder nach Sachsen zu kehren.

Tages darauf reiseten wir, in Begleitung des Herrn Prof. Dieser war nun vor andern sehr eifrig, uns alle Gefälligkeiten und Höf- lichkeiten im Ueberflusse zu erweisen. Diesen Lockenraub nun, dem zu gut ich diese kleine Ausschweifung machen müssen, eignete die Wohlselige auf des sel. Herrn Grafen von Mannteufel Anrathen, der Durchl. Herzoginn von Gotha zu; einer Fürstinn, die schon damals den Wissenschaften höchst ergeben und zuge- than war. So schreibt sie auf der 5. Man kennet die Freyheit einiger britti- schen Schriftsteller zur Gnüge, womit sie das Ansehen der sittlichen und göttlichen Wahrheiten zu untergraben bemü- het gewesen, und zum theil noch sind.

Dergleichen Leute nun werden allhier einen Schriftsteller, oder vielmehr einige der besten engländischen Schriftsteller erblicken, die alles ihr Vermögen anstrengen, diesem Unheile zu steuren. Es sind tiefsinnige Weltweisen, die sichs für keinen Schimpf halten, Christen zu seyn. Es sind Leute, die den feinsten Spott in ihrer Ge- walt haben, und dennoch damit weder der Unschuld, noch den guten Sitten zu nahe treten. Wer weis nun, ob ein solcher Anblick nicht einige von unsern neuern Freygeistern auf bessere Gedanken bringt?

Nachdem sie hernach den schlechten Werth der franzö- sischen Uebersetzer gerüget, auch die Ursachen angezeiget, warum sie das Wort Guardian durch Aufseher und Vormund verdeutschet, und sich über den sehr unbescheid- nen Vorredner von Königs Gedichten, mit einiger Frey- müthigkeit beschweret, der sie zum Abscheue aller Ver- nünftigen, auf eine sehr plumpe Art angegriffen hatte; so theilete sie ein Schreiben eines ungenannten C.

April zugeschicket worden war; und dessen Absicht nicht zu errathen stund. Es ist der sel. Da ihre Feder mir öfters hülfreich an die Hand gegangen, so kann ich nicht unterlassen, ihr solches auch hier nachzurühmen. Bey den meisten Theilen meiner Schaubühne hatte ich Verzeichnisse deutscher Schauspiele bekannt gemachet, um gewissen Lästerern den Reichthum unsrer deutschen Bühne zu zeigen. Diese aber waren, wie sie mir ungefähr in die Hände gefallen, und also ohne eine chronologische Ordnung, wenigstens im Ganzen nicht, abgefasset worden.

Und damit ist sie fast bis an ihr Ende fortgefahren; da sie näm- lich, wegen des Zitterns ihrer Hände, nicht ferner mehr so schön zu schreiben im Stande war.

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Aus alter Bekanntschaft übernahm Jos sua den Auftrag, einen Brief des Grafen Serini an seine in Grätz gefangen sitzende Gemalin, und einen an seine Tochter​. Doch wohl, es sind Lagen des Lebens, oder Sitten der Zeit, wo auch der Frauen Ephraim Lessing hat diesen allgemeinen characteristischen Zug weiblicher der Dinge entstand aus dieser Bekanntschaft mit Gefahr und Ungemach, die Fer:​.

Noch eine verschiedene aber, zu ungleich mehrerm Ruh- hme gereichende Bemühung war es, als sie mir in diesen Jahren, in Sammlung der Materialien, zu meiner kriti- schen Historie der deutschen Sprache, Poesie und Beredsamkeit an die Hand gieng. Allein leider!

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Wie oft habe ichs nicht, den besten unter ihnen angepriesen und dargebothen! Allein je- derzeit umsonst. Gehülfinn ungemein zu rühmen gehabt. Als aber von demselben unverhofft in Nürn- berg, eine wiewohl sehr schlechte Uebersetzung des I. Sie war so glücklich, an Hrn. Bey allen ihren gelehrten Arbeiten, hatte sich doch die Wohlselige dem Umgange, sonderlich mit Personen ihres Geschlechtes, niemals ganz entzogen. Machte sie gleich nicht täglich Besuche, so gieng doch so leicht keine Woche hin, da sie nicht mit einigen der vornehmsten Frauen dieser Stadt in Gesellschaft war, die sie denn auch wiederum besuchten.

Gräfinn Flemming, die sich einen ganzen Winter hier aufhielt. Vielmehr war ihrer Neigung nach, der vornehmste Umgang ihr allezeit der beliebteste und natürlichste gewesen: und eben dadurch ward ich denn veranlasset, sie nach solchen Vorbereitungen, selbst an den höchsten Hof von Deutschland zu führen, und ihr eine, ihrer Gaben anständige Bühne, zu zeigen. Auch in diesem Bade fanden wir Gelegenheit und Mittel, welches sonst sächsischen Badegästen, zumal bürgerlichen Standes, sehr schwer fällt, uns in die Gesellschaft des vor- nehmsten böhmischen Adels zu schwingen, und täglich in seinem Umgange zu seyn.

Die Gräfinnen von Nostitz, und von Bubna mit ihren Fräulein, sahen bald die Vor- züge der Wohlseligen vor andern Personen ihres Geschlech- tes ein, und erlaubten ihr gern den Zutritt, und alle die Vorzüge, die keiner andern bürgerlichen Frauensperson, wenn sie gleich katholisch, und aus Prag gewesen wäre, verstat- tet ward.

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Diese hatte sich bey unsrer Reise einen freundschaftlichen Be- such ausbedungen, den wir ihr unmöglich abschlagen konn- ten. Sie nahm uns wirklich am Ende des Augusts auf, verschaffte uns gute Bekanntschaften und Vergnügungen in Nürnberg, und knüpfte das Band der Freundschaft mit meiner Freundinn noch viel fester, als es vorher geschlun- gen gewesen. Man wird die Proben davon in den Ehren- gedichten der Wohlseligen mit mehrerm antreffen; und bald werde ich noch eine deutlichere anzuführen Gelegenheit haben.

Doch ich habe etwas vergessen beyzubringen. Chladenius eben eine öffent- liche Disputation hielt. Da wir nun in Begleitung Hrn. Huts, die akademischen Gebäude, die Bibliothek und Hörsäle besehen hatten, führte dieser wackere Theolog, als damaliger Dechant seiner Facultät, an seiner Hand, die Wohlselige alles ihres Weigerns ungeachtet, in den zum Disputiren bereits angefüllten theologischen Hörsaal, und nöthigte sie, neben dem ansehnlichen Director der Universität, Hrn.

Hofrath von Meiern, Platz zu nehmen. Die Wohlselige gieng also nebst mir den 5. Kaiserinn Königinn Ma- jestät zu sehen. Die kaiserl. Bibliothek und Bildergalerie, wozu hernach auch der kaiserl. Schatz, und das Münzkabinet kamen, waren das erheblichste. Hetzen- dorf, als der höchstsel. Leo- polds und der heil. Agnes ruhen, wurden auch besuchet. Da nun bey dem ersten Stücke, der damalige erste Custos der Kaiserl. Bibliothek, der nunmehr verstorbene Herr Forlosia, uns einige alte griechische Handschriften, z.

Baron von Swieten, als kaiserl. Leibarzte und Bibliothekar, erzählet, dieser aber Ihrer Kaiserl. Lichtensteini- schen, gräfl. Esterhasischen, Freyherrl.

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Majestät in die Hände zu bringen, und mir dadurch eine allergnädigste Audienz zu verschaffen bemühet war. Bald er- schien der Fürstinn Trautson hochfürstl. Maje- stät, wie sie sagte, um unsere Anwesenheit zu melden. Kurz darauf kam ein Bedienter, der uns ihm zu fol- gen auffoderte, und uns in ein Zimmer führte, wo wir diese gnädige Fürstinn fanden, die uns bis zur Ankunft Ihrer Kais.

Sie erschien, wie eine Göttinn, die in ihren Blicken, sanften Gesichts- zügen und lächelnden Lippen, allenthalben, wohin sie kömmt, die Glückseligkeit und Freude mitbringet. Wir gehorsamten. Da ich hier den vornehmsten Auftritt ihres Lebens zu erzählen habe, werde ich wohl am Besten thun, wenn ich die Selige selbst reden lasse, und zwar so, wie sie densel- ben Tag, nach dieser merkwürdigen Audienz, als sie von dem gehabten Glücke, so zu reden, noch ganz trunken war, an eine ihrer vertrautesten Freundinnen, das Fräulein Tho- masius, davon geschrieben hat; so wie ich den Entwurf da- zu, unter ihren Briefschaften finde.

Er lautet so:. Fürs erste umarme ich Sie, mein Engel! Sie merken leicht, mein Leben! Ja, ich habe Sie gesehen! Erzherzogs, und dreyer Erzherzo- ginnen. Verzeihen Sie, mein Herz! Des Morgens um 10 Uhr waren wir in Schönbrunn, wohin uns der Graf Esterhasi der uns diese Audienz veranlasset bestellet hatte.

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Wir hielten uns also daselbst mit ihm zugleich auf, und hatten in einer halben Stunde die Gnade, die drey Durchl. Erzherzoginnen vorbey gehen zu se- hen; die aber, auf des Hrn. Gegen eilf Uhr kam ein Kaiserl. Kammerfourier und sagte uns, wir sollten ihm folgen.

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Er führte uns durch viel prächtige Gemächer, in ein klein Gemach, welches durch eine spanische Wand noch um die Hälfte kleiner gemacht war, die Kaiserinn zu erwarten. In wenigen Secunden, kam die Fürstinn von Traut- son, machte uns abermals ein sehr gnädig Compliment, und versprach uns die baldige Ankunft Ihrer Majestät. Die er- folgte in wenigen Minuten, in Begleitung obiger drey Erzherzo- ginnen.

Wir Oester- reicher haben eine sehr schlechte Sprache. Hier erwiederte Sie: So? Ich erwiederte: ich wünschte es zu seyn, um des Glückes, welches mir heute be- gegnete, und wodurch ganz allein mein Leben merkwürdig wer- den würde, nicht so gar unwerth zu seyn. Meine Antwort war: Meines Wissens, ist die gelehrteste Frau, nicht nur von Deutschland, sondern von ganz Europa, Beherrscherinn von mehr als einem Königreiche. Die Kaiserinn erwiederte: Wofern ich sie kenne; so irren sie sich. Sie wandte sich wieder zu meinem Manne, und nach einigen Fragen, die Leipziger Akademie betreffend, trat jemand in das Zimmer, den ich für den gnädigsten und wohlgebildetsten Minister des Kaiserl.

Hofes würde gehalten ha- ben; wenn nicht die Kaiserinn gesagt hätte: das ist der Herr! Hier legten wir uns beyde in die vorige spanische Reverenz und Se. Er fieng an mit meinem Manne zu reden, und die Kaiserinn fragte mich: ob ich bereits viel in Wien gese- hen hätte? Ich nannte Ihr die vornehmsten Sachen, und auf Ihre Frage: was mir unter allen am Besten gefallen hätte?

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Majestät mich irgend jemand in der Welt das fragen möchte. Majestät der Kaiser: wie viel Sprachen ich denn verstünde?

Konnte ich Ihm wohl mit Wahrheit anders antworten, als: Allerdurchlauchtigster Herr! Die Sel. Majestät werden diese Last am wenigsten empfinden, da die ge schicktesten Personen von Dero [begin sig. Majestät einen Unterthan zu entführen. Der Kaiserinn Majestät: Ey!

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Uebrigens aber bitte ich dieses Blatt zu verbrennen; und keiner Seele zu sagen, was darinnen steht; damit man mich nicht für hochmüthig halte.