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In kaum einer Sekunde entscheiden wir, ob uns ein Mensch sympathisch ist oder eben nicht. Umso wichtiger ist beim Flirten der erste Eindruck. Eine kleine Geste, ein Blick oder ein Lächeln entscheiden über eine gemeinsame Zukunft, eine zweite Chance gibt es nur ganz selten. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Flirten perfekt zu beherrschen, die gilt übrigens für beide Geschlechter. Es ist keineswegs immer so, dass der Mann den Anfang macht.
Es mag zwar sein, dass er auf sie zugeht, sie anspricht, aber nur, wenn sie die richtigen Signale sendet.
Wer dieses kleine Spiel zwischen den Geschlechtern nicht beherrscht, der wird es schwer haben eine Partnerin oder einen Partner zu finden. Richtig Flirten kannst auch Du lernen.
Solltest Du sehr schüchtern sein oder schon lange ohne Erfolg auf der Suche nach einem Partner oder einer Partnerin in Bremen oder Hamburg sein, dann kannst Du die Hilfe einer Flirtschule das Flirten lernen. Die Übungen wie Flirten funktioniert, kann jeder leicht in seinen Alltag einbauen.
Übrigens Flirten können die meisten Menschen instinktiv, schon Babys flirten mit ihrem Gegenüber indem sie ihn oder sie spiegeln. Wie Flirten funktioniert wird uns in die Wiege gelegt, als Erwachsene müssen wir nur noch unsere Angst vor Zurückweisung ableben. Wer dies schafft, der kann zu einem echten Flirtprofi werden.
Hossli visualisiert diese Bedeutungsverschiebung in seiner filmischen Arbeit, indem er Protagonisten aus der Vergangenheit und der Gegenwart von ihrer Beziehung zum Gletscher sprechen lässt. Die konträr angelegten Sichtweisen — Angst und Bewunderung angesichts des weissen Riesen — wechseln sich vor unseren Augen ab. Hossli geht es dabei nicht um eine wahrheitsgetreue Darstellung der erwähnten Geschehnisse, sondern vielmehr um die allgemeine Frage, wie eine Gesellschaft versucht, einer Naturgewalt Herr zu werden: Mittels Religion und Glaube oder mit Wissenschaft und Technologie.
Auf Letzteres weist Hossli mit seinen Drohnenaufnahmen über dem Aletsch- und Rhonegletscher hin, die sowohl die nackten als auch die von Stoffbahnen bedeckten Eismassen zeigen. Sowohl die Gebete wie der Sonnenschutz haben schlussendlich ein und dasselbe Ziel: dem Gletscherschwund Einhalt gebieten.
Das entspricht seiner künstlerischen Haltung: Er forscht und sucht dabei immer auch das ästhetische und technische Optimum. So sind die Drohnenaufnahmen von einer eigentümlichen Schönheit, die Strukturen des Eises gleichen jenen der weissen Vliesbahnen. Zusätzlich hat der Künstler mit einer Wärmebildkamera gearbeitet und setzt damit ein wissenschaftliches Messinstrument als thematisches Stilmittel ein. Wärmebildkameras werden sehr vielseitig verwendet und visualisieren Prozesse, die nur schwer fassbar sind, wie beispielsweise die Veränderungen von Oberflächentemperaturen.
Caspar Wolf war der erste Künstler, der sich in Begleitung von Wissenschaftlern ins Gebirge vorgewagt hat und dessen Bilder ein vollkommen neues Mass an Naturtreue aufweisen. Man könnte sich Hossli in einem der Bilder von Caspar Wolf vorstellen, jedoch nicht als Teil der obligaten Reisegruppe, sondern einige Meter hinter ihr stehend und sie bei ihren Aktivitäten genauestens beobachtend. Mai , 18 Uhr Ausstellung: Mai bis August Kuratorin Bettina Mühlebach. Bis heute ist sie Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung.
Insbesondere die Künstler der Nachkriegszeit - des Informel und des Abstrakten Expressionismus - zelebrierten die Geste als Ausdrucksform. Die reklamierte Unmittelbarkeit des expressiven malerischen Aktes wird zur ironischen Bespiegelung des Mediums Malerei mit den Mitteln der Massenkultur. Seit dem Ende der Moderne prägt dieser distanziert-selbstreflexive Umgang die zeitgenössische Malerei. Er thematisiert die Grundelemente des Bildes wie Farberscheinung und Farbmaterie, die Farbfläche und ihre Begrenzungen und nicht zuletzt den Farbauftrag in Form der Geste. Diese Geste hat den unmittelbaren Ausdruck von Existenz längst aufgegeben zugunsten unterschiedlichster diskursiver Strategien und malerischer Ansätze.
Bis heute problematisieren die Kunstschaffenden die Wirkungskraft des Auftrags und interpretieren ihn permanent neu — von der Geste als zeichenhaftes Kürzel für Malerei bis zu ihren vielfältigen Transformationen im Bild. Gesten in der Malerei bis August Boden- und Soundinstallation Kaspar Ludwig bewegt sich in seinem künstlerischen Schaffen in unterschiedlichen Bereichen. Die gleichen Bleche werden in den Carrara-Steinbrüchen verwendet. Dort werden sie in Steinspalten gesteckt, mit Wasser gefüllt, um mit Hilfe des starken Drucks Teile des Marmors abzuspalten.
Den Skulpturen wohnt eine Ambivalenz inne, einerseits steht das Kissen für Ruhe, Weichheit und Komfort, andererseits bergen sie das Potenzial zu explodieren.
Indem die an den Kissen angebrachten Tonabnehmer die Umgebungsgeräusche aufnehmen und diese über ein Soundsystem verstärken, machen die Skulpturen auch latente Energien erfahrbar. Durch konzise Eingriffe oder leichte Verschiebungen lässt er alltägliche Gegenstände neuartig und unbekannt erscheinen.
Im Nachspüren ihrer Herkunft und ihrer künstlerischen Verwendung wird sein stetes Interesse an kulturgeschichtlichen Phänomenen deutlich. Die Arbeit von Kaspar Ludwig ist vielversprechend. Der Kunstpreis soll einen substanziellen Beitrag zur Förderung seiner künstlerischen Entwicklung leisten. Seit dem 7. Juni ist diese Installation an der Mikro in Zürich zu sehen. Starthilfe als Teil des Kunstengagements Helvetia Versicherungen fördert mit dem Kunstpreis junge Nachwuchskünstler am Anfang ihrer beruflichen Karriere.
Die Kunstmesse findet vom Juni statt, in der alten Warteck Brauerei. Juni bis 4. Juli an der Mikro in Zürich, Sihlquai zu sehen. Juni bis Juni eine Einzelausstellung. Ohne Zweifel und Leidensdruck, ohne die Erwartung gesellschaftlicher Anteilnahme gelingt es ihnen, den Unterschied zwischen ihrem körperlichen und psychischen Gender selbstverständlich aufzulösen.
Zum Film Im Gegensatz zum Alten Testaments gibt es in einer Überlieferung der buddhistischen Genesis eine Interpretation mit mehr als nur dem männlichen und weiblichen Gender. Katoey, das sind Frauen im Körper eines Mannes. Er erzählt davon, was es heisst, sich selber zu akzeptieren und das Andere in sich nicht als etwas Fremdes zu sehen, sondern anzuerkennen als das, was uns zum Menschen macht. Warum man sich den Film anschauen sollte! Der Einblick in das Leben von Transfrauen jenseits der Klischees von Nachtleben und leerem Glamour, aber auch jenseits von mitleidigen Blicken und Elendsnarrativen erlaubt uns, die dargestellten Personen wirklich zu sehen und ihnen zu zuhören.
Vorpremiere: Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer romantischen Sehnsucht nach der grossen Liebe, ihrem brennenden Wunsch nach Freiheit und der Hoffnung, Syrien und die tägliche Kriegsbedrohung zurück zu lassen. Zu welchem Preis? Doch die eigensinnige junge Frau stösst Samir vor den Kopf, so dass dieser stattdessen um die Hand von Myriam anhält. Nahla freundet sich mit der neuen Nachbarin Madame Jiji Ula Tabari an, die ein Stockwerk höher eingezogen ist und mit mehreren jungen Frauen ein obskures Gewerbe betreibt.
Den Stoff, den Nahla Mana Issa am liebsten auf ihrer Haut spürt, ist die Seide ihres rosafarbenen Nachthemdes, welches sie während der intimen Treffen mit einem geheimnisvollen Fremden Metin Akdülger trägt. Ob es sich bei diesen schwerelosen, von Klavier- und Streicherkomposition begleiteten Szenen um Wunsch- Träume oder Erinnerungen handelt, bleibt wie so vieles in Gaya Jijis Langfilmdebüt in der Schwebe. Mit seiner Protagonistin schliesst sich auch der Film immer mehr ein.
Die Ereignisse auf den Strassen dringen nur durch Radio und Fernsehen nach drinnen. Erst ganz am Schluss, als sich Nahla befreit hat, weitet auch Jiji wieder den Blick. Diesmal im Wallis, in Monthey.
Vieles ist Theater und die Bereiche und Ausdrucksformen, die zum Theater gehören werden immer vielfältiger. Das BAK hat seine Preise im Zeichen der Transdisziplinarität gesetzt und sich auf Persönlichkeiten konzentriert, die in verschiedenen künstlerischen Feldern der darstellenden Künste tätig sind. Duyvendak nutzt bildende und darstellende Ausdrucksweisen, um soziale und kulturelle Phänomene zu erforschen. Mit seinen experimentellen Formen, die er in den letzten Jahren vermehrt auch mit anderen Performerinnen und Peformern entwickelt, tourt er schweiz- und weltweit.
Yan Duyvendak ist ein Künstlernomade, der in der Performancekunst, im Tanz wie auch im Theater geschätzt wird. Eine stillgelegte Kiesgrube im luzernischen Ettiswil ist heute ein wunderschönes Naturidyll. Angrenzend befindet sich eine weitere noch in Vollbetrieb stehende, staubige und lärmige Grube.
Entstanden ist ein eindrückliches Erlebnis für alle Sinne mit über Sängern, die Wind und Wetter trotzten. Darin verwandelten kleine Aktionsgruppen von Sängern und Instrumentalisten idyllische Naturnischen in musikalische Szenerien. Am frühen Abend boten sie den durch kleine Wege flanierenden Besuchern ihre Klanginstallationen dar. Nach Einbruch der Dunkelheit baute sich in der Kiesgrube eine imposante Szenerie auf: Geräusche ratternder Maschinen, Förderbänder, Schritte auf dem lockeren Kiesboden, menschliche Stimmen. Grubenarbeiter schuften, parlieren und singen. Gespenstisches Leben und Bewegung füllten die Kiesgrube.
Verstärkt durch Lichtkunstinstallationen und unterstützt von professionellem Sound-Design wurden diese Eindrücke publikumswirksam verstärkt und führten zu einem musikalischen Höhepunkt.